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Gewalt im Nahverkehr steigt stark an!
Offensichtlich ist die Gewalt in den öffentlichen Verkehrsmitteln in Hamburg einer aktuellen Statistik nach um ca. 17 % angestiegen. Bislang habe ich nur den Titel gesehen, bis heute nachmitag werde ich an dieser Stelle ausführliche Quellen liefern, sobald nicht nur das Abendblatt darüber berichtet.
Update: http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article6643416/Mehr-Gewalt-in-Bus-und-Bahn.htm
Es wird Zeit
Ich finde, die Zeit ist reif. Der HVV sollte ein neues, mutiges Experiment wagen und den S- und U-Bahnverkehr auch unter der Woche nachts betreiben. Man war damals beim Wochenendverkehr ebenfalls skeptisch, ob es funktionieren würde, aber man hat der Sache eine Chance gegeben. Keiner erwartet, dass mit Vollzügen im 10-Minuten-Takt gefahren wird. Es würden auch schon Halbzüge ausreichen, die z.B. alle 30 Minuten fahren. Auch sollen die Züge nicht ganz bis Buxtehude fahren. Es würde reichen, wenn der Großbereich aktiv wäre und die drei wichtigsten Linien: S1, S21, S3, U1, U2 und U3.
Pendler könnten endlich auch in aller Frühe ihre Arbeit erreichen und wären nicht mehr auf das Auto angewiesen. Man müsste abends, wenn man mal unterwegs ist, nicht mehr auf die Zeiten der Bahnen achten. Oft genug habe ich Veranstaltungen um 23:30 Uhr verlassen, weil es sonst mit der Rückfahrt zu knapp geworden wäre. Viele neue Zugführer würden diese Zusatzzüge fahren und somit würden neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Nachteile die mir einfallen, wären eine Erhöhung der Kriminalität und natürlich auch die Schwierigkeit, Gleise und Gleisanlagen nachts vernünftig zu warten.
Damals gab man dem nächtlichen Wochenendverkehr eine Chance, sich zu bewähren. Ein Jahr lang hat man getestet, ob es funktionieren würde. Ich plädiere dafür, dem Verkehr unter der Woche ebenfalls so ein Probejahr zu gewähren. Ich glaube, Hamburg ist dafür reif.
Die Vorteile nochmal im Überblick:
- Schaffung von Arbeitsplätzen durch zusätzliche Schichten
- Bei Personen, die komplett auf den Nahverkehr angewiesen sind, kein Zeitdruck mehr zum späten Abend hin
- Eventuell höhere Einnahmen
- Entlastung von Pendlern, die sehr früh morgens zur Arbeit müssen
Die Nachteile:
- Wartungs- und Sanierungsarbeiten nur unter Schwierigkeiten möglich
- Höhere Kosten
- Eventuell Anstieg der Kriminalität
S- und U-Bahnverkehr unter der Woche: Reiner Unsinn oder das Verkehrsmodell der Zukunft?
Zu lange Bahn gefahren
Heute morgen hatte ich das erste Mal den Gedanken: Ich fahre schon viel zu lange mit dem HVV. Ich habe heute morgen meinen U-Bahn-Fahrer wiedererkannt…
HVV wird vermutlich zum Jahresende die Preise anziehen!
Dies hier kam gerade frisch rein:
http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/11/935729.html
Unser geliebter HVV wird wahrscheinlich zum Jahresende die Preise nach oben ziehen! Die Preiserhöhung wird vermutlich circa 3,9 Prozent betragen, so das Abendblatt…
//UPDATE: Ausführlicher Bericht: http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/12/935785.html
Harte Fakten
Zur Erfrischung mal ein paar Fakten aus dem HVV-Netz:
- Jeden Werktag zwei Millionen Fahrgäste
- Erster Verkehrsverbund der Welt
- In der Innenstadt erfolgen zwei Drittel der Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- In Gesamt-Hamburg ein Viertel aller Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- 655 Buslinien
- Einzugsgebiet 8.700 Quadratkilometer
- 35 Verkehrsunternehmen im Verbund
- 9.396 Bushaltestellen
- 1.956 Busfahrzeuge
- U-Bahn-Netz: 100 km Länge
- S-Bahn-Netz: 147 km Länge
- In Schnell- und Regionalbahnen 1.640 Wagen und 281 Stationen (na, wer kann sie alle auswendig?
) - Der HVV erhielt 2001 vom ADAC als bester deutscher Verkehrsverbund die Note “gut”
Quellen: abendblatt.de, wikipedia.de
Und nur mal so unter uns Weichenstellern
: Dass nicht wesentlich mehr passiert, als das was so in der Presse oder hier im Blog landet, grenzt an ein Wunder. Oder?
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